Seit dem vergangenen Jahr nutzen wir eine schonende Methode zur Implantation von Hüftprothesen – die minimalinvasive Operationstechnik AMIS (Anterior Minimal Invasive Surgery), auch bekannt als Direct Anterior Approach (DAA).
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Operationsverfahren ist, dass bei der AMIS-Technik keine Muskeln durchtrennt werden. Stattdessen nutzt der Operateur natürliche anatomische Zwischenräume und schiebt die Muskulatur behutsam zur Seite. Der Eingriff erfolge über einen kleinen Hautschnitt an der Vorderseite der Hüfte.
Unser Chefarzt hat als zertifizierter Hauptoperateur diese Technik über Jahre in einem Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung erlernt und auch ausgebildet.
Während bei herkömmlichen Operationsmethoden die stationäre Aufenthaltsdauer meist zwischen sieben und zehn Tagen liege, könnten Patientinnen und Patienten nach minimalinvasiver Implantation häufig bereits nach drei Tagen das Krankenhaus verlassen. Bereits am Operationstag beginnt die Mobilisation mit der Physiotherapie.
Die neue OP-Methode ist auch Thema der nächsten Patientenakademie am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses. Darüber wird der Chefarzt Dr. Pieritz referieren, Anmeldungen unter info@khlh.de.