Dr. med. Kai Pieritz
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Chefarzt
Facharzt für Orthopädie
Facharzt für Chirurgie, Schwerpunkt Unfallchirurgie
Spezielle orthopädische Chirurgie
Spezielle Unfallchirurgie und Sportmedizin
Ralf Merheim
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Chefarzt
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Maed Roumieh
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Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie
Holger Kimmich
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Oberarzt
Facharzt für Orthopädie
Endoprothetikzentrum
Herzlich willkommen im zertifizierten Endoprothetikzentrum Otterndorf. Wenn Beschwerden an Hüfte und Knie die Beweglichkeit und Lebensqualität zunehmend einschränken, begleiten wir Sie auf Ihrem individuellen Behandlungsweg. Dabei steht nicht automatisch eine Operation am Anfang: Gemeinsam mit Ihnen prüfen wir zunächst die bestehenden Behandlungsmöglichkeiten und beraten Sie ausführlich, ob und wann ein künstlicher Gelenkersatz sinnvoll ist. Ist eine endoprothetische Versorgung notwendig, begleiten wir Sie von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachsorge und Rehabilitation.
Unser Ziel ist es, Ihnen eine sichere, individuell abgestimmte Behandlung nach festgelegten Qualitätsstandards zu bieten und Sie auf dem Weg zurück zu mehr Mobilität bestmöglich zu unterstützen.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Sprechstunde. Wir freuen uns auf Sie!
Unser Behandlungsspektrum
Das künstliche Hüftgelenk
Der künstliche Hüftgelenkersatz ist in heutiger Zeit ein häufig angewendetes Verfahren bei Verschleiß, Hüftgelenkserkrankungen mit Verformungen des Gelenkes oder bei Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes mit entsprechenden Beschwerden und Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Wir verwenden in der Hüftendoprothetik Implantate mit nachgewiesener höchster Haltbarkeit. In Otterndorf bestehen Erfahrungen in der Verwendung von Keramikgleitpaarungen seit 1995, die nachgewiesen die geringsten Verschleißraten aller verwendeten Gleitpaarungen in der Endoprothetik der Hüfte haben. Die lmplantatwahl einschließlich der Verankerungsmethoden der Endoprothese im Knochen erfolgt individuell anhand der Knochenqualität des Patienten, um die Langzeithaltbarkeit der Prothesen weiter zu steigern
Das künstliche Kniegelenk
Seim fortgeschrittenem Verschleif des Kniegelenkknorpels erfolgt der künstliche Ersatz des Kniegelenkes durch eine Endoprothese. Bei umschriebenem Verschleiß im Kniescheibengelenk oder bei umschriebenem Verschleiß im inneren oder äußeren Anteil des Kniegelenkes bieten wir in Absprache mit dem Patienten auch den teilweisen Ersatz des Gelenkes durch eine Teilprothese (patellofemorale Prothese des Kniescheibengelenkes, Knieschlittenprothese] an. Bei Verschleiß in zwei oder drei Gelenkabschnitten, auch in Kombination mit schweren Achsfehlstellungen [0-Bein, X-Bein] und bei begleitenden Störungen der Seitenbandstabilität des Gelenkes ersetzen wir das Gelenk mit einer befundgerechten Knieprothese (Oberflächenersatzendoprothese, achsstabilisierte Endoprothese].
Auch in der Kniegelenksendoprothetik besteht somit ein individuell auf den Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept unter Verwendung bewahrter und sicherer Prothesen mit nachgewiesen höchster Haltbarkeit.
Hüftendoprothetik
Bei fortgeschrittenem Verschleiß des Hüftgelenks kann ein künstlicher Gelenkersatz dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und Beweglichkeit und Lebensqualität wiederzugewinnen. In unserem Endoprothetikzentrum bieten wir die individuelle Planung und Versorgung mit Hüftendoprothesen sowie Wechseloperationen bereits vorhandener Hüftprothesen an. Die Wahl des geeigneten Implantats und des Operationsverfahrens erfolgt individuell und wird gemeinsam mit Ihnen ausführlich besprochen.
AMIS Technik - Muskeln werden geschont, nicht durchtrennt
Seit dem vergangenen Jahr nutzen wir eine besonders schonende Methode zur Implantation von Hüftprothesen – die minimalinvasive Operationstechnik AMIS (Anterior Minimal Invasive Surgery), auch bekannt als Direct Anterior Approach (DAA). Bereits Dutzende Patientinnen und Patienten wurden erfolgreich mit dieser Technik operiert.
Muskeln werden geschont, nicht durchtrennt
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Operationsverfahren: Bei der AMIS-Technik werden keine Muskeln durchtrennt. Stattdessen nutzt der Operateur natürliche anatomische Zwischenräume und schiebt die Muskulatur lediglich behutsam zur Seite. Der Eingriff erfolgt über einen kleinen Hautschnitt an der Vorderseite der Hüfte. „Die minimalinvasive Hüftendoprothetik ist ein echter Gamechanger und bietet viele Vorteile für unsere Patienten“, erklärt Chefarzt Dr. Pieritz. „Diese OP-Methode minimiert Muskelverletzungen, die Belastung für das Gewebe ist deutlich geringer und die Rehabilitation erfolgt daher viel schneller.“ Dr. Pieritz hat als zertifizierter Hauptoperateur diese Technik über Jahre in einem Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung erlernt und auch ausgebildet. Unser Chefarzt der Unfallchirurgie, Dr. Merheim, ergänzt: „Auch Brüche am Hüftgelenk können wir mit der AMIS-Methode versorgen. Gerade bei älteren Patienten ist die schnelle Mobilisation ein entscheidender Vorteil.“
Schnell wieder auf den Beinen
Während bei herkömmlichen Operationsmethoden die stationäre Aufenthaltsdauer meist zwischen sieben und zehn Tagen liegt, können Patientinnen und Patienten nach minimalinvasiver Implantation häufig bereits nach drei Tagen das Krankenhaus verlassen. Ein besonderer Vorteil: Schon am Operationstag beginnt die Mobilisation. Gemeinsam mit der Physiotherapie stehen die Patienten noch am selben Tag wieder an Unterarmgehstützen oder am Gehwagen auf. Neben der schnelleren Mobilisierung berichten viele Patientinnen und Patienten auch von deutlich geringeren Schmerzen und einem reduzierten Bedarf an Schmerzmedikamenten.
Knieendoprothetik
Bei fortgeschrittenem Verschleiß des Kniegelenkes kann ein künstlicher Gelenkersatz notwendig werden, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten keine ausreichende Linderung mehr ermöglichen. Je nach Ausmaß der Gelenkschädigung kommen unterschiedliche Formen des Gelenkersatzes infrage. Welche Versorgung für Sie geeignet ist, wird nach sorgfältiger Diagnostik individuell entschieden und ausführlich mit Ihnen besprochen. Auch Wechseloperationen bereits vorhandener Knieendoprothesen gehören zu unserem regelhaften Behandlungsspektrum.
Ihr Behandlunsgweg bei uns
Untersuchung und Beratung
Am Anfang steht eine ausführliche Untersuchung und persönliche Beratung. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir Ihre Beschwerden, bisherigen Behandlungen und die vorhandenen Befunde. Auf dieser Grundlage beraten wir Sie individuell über die für Sie geigneten behandlungsmöglichkeiten und das weitere Vorgehen.
Individuelle Planung und OP-Vorbereitung
Ist eine Operation vorgesehen, wird der Eingriff sorgfältig und individuell vorbereitet. Mithilfe einer computergestützten Planung können wir die Operation bereits vorher präzise planen. In unserer Prä-Sprechstunde bereiten wir Sie umfassend auf den bevorstehenden Eingriff vor. Es erfolgen notwendige medizinische Voruntersuchungen sowie die Narkoseaufklärung. Sie enthalten wichtige Informationen zum Ablauf vor und nach der Operation und Sie haben die Gelegenheit, noch offene Fragen zu stellen.
Operation und stationärer Aufenthalt
Am Tag der Operation werden Sie zunächst auf unserer Aufnahmestation von unserem Team in Empfang genommen und vorbereitet. Anschließend werden Sie im OP-Bereich begleitet. Dort übernimmt das Anästhesie- und OP-Team Ihre weitere Betreuung. Die Operation wird durch einen unserer Hauptoperateure durchgeführt.
Nach der Operation werden Sie zunächst im Aufwachraum überwacht und anschließend auf die Station gebracht. Dort beginnt frühzeitig die Mobilisation. Pflege, der ärztliche Dienst und die Physiotherapie unterstützen Sie Schritt für Schritt dabei, wieder sicher auf die Beine zu kommen und zunehmend selbstständig zu werden. Nach Ihrer Operation.
Nachsorge und Rehabilitation
Bereits während
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Ein zentrales Element des Behandlungserfolgs ist die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Sozialdienst. Bereits vor der Operation werden Patientinnen und Patienten umfassend über den Ablauf, mögliche Risiken und das Rehabilitationskonzept informiert. Postoperativ erfolgt die Betreuung in klar strukturierten Behandlungspfaden, die eine frühzeitige Mobilisierung fördern.
- Die postoperative Betreuung erfolgt durch unsere speziell geschulten und erfahrenen Pflegekräfte.
- Nach der Operation beginnt die Mobilisation in der Endoprothetik bereits am Operationstag unter Anleitung mit unseren erfahrenen Physiotherapeuten, um dem Patienten sofort ein Gefühl für das operierte Gelenk zu vermitteln.
- Durch unsere Ergotherapeuten erfolgt eine Prothesengebrauchsschulung und die Auswahl eventuell benötigter orthopädischer Hilfsmittel (z.B. Strumpfanziehhilfen, Greifzangen, Toilettensitzerhöhungen, um dem Patienten die Nachbehandlung zu erleichtern).
- In Zusammenarbeit mit unserer Orthopädietechnik erfolgt die problemlose Versorgung mit den verordneten Hilfsmitteln wahrend des stationären Aufenthaltes.
- Über unseren Sozialdienst organisieren wir die Weiterbehandlung nach Entlassung aus unserer Behandlung.
Zertifiziertes Endoprothetikzentrum
Das Krankenhaus Land Hadeln ist als Endoprothetikzentrum für die Versorgung von Hüft- und Kniegelenken zertifiziert. Die Zertifizierung bestätigt die Einhaltung hoher Qualitätsstandards bei der Planung, Durchführung und Nachsorge von Gelenkersatzoperationen.
EPRD Endoprothesenregister
Zur Sicherheit und Weiterentwicklung unserer Behandlungsqualität nehmen wir am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teil. Dabei werden Daten zu Hüft- und Knieendoprothesen anonym erfasst und ausgewertet. Die dort erfassten Daten helfen, Implantate und Behandlungsverfahren langfristig zu überprüfen und weiterzuentwickeln.