Ergotherapie (ambulant und stationär)

Martina Hensel

Leiterin der Physikalischen Abteilung

Kontakt

Martina Hensel
Tel. +49 (0)4751 908-262
E-Mail: Ergotherapie@khlh.de

Fachleitung Ergotherapie

Daniela Weitkamp
Tel. +49 (0)4751 908-262
E-Mail: Ergotherapie@khlh.de

Die Ergotherapie ist eine bedeutende Heilmaßnahme in der Vorsorge und Rehabilitation. Sie versteht sich als Bestandteil einer ganzheitlichen Behandlung. Unsere ambulante und stationäre Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind. Neben der ergotherapeutischen Behandlung bietet unser hochqualifiziertes Therapeutenteam Beratung der Angehörigen sowie die Erprobung von Hilfsmitteln und Schienen an. Alles dient dem Ziel, unseren Patienten die Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilnahme und eine Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen.

Ziele der Ergotherapie sind Erhalt und Wiedererlangen von Selbständigkeit (Arbeit, Freizeit, Selbstversorgung) Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit, Steigerung der Belastungsfähigkeit und Ausdauer, Verminderung schmerzbedingter Reaktionen, Erlernen von Kompensationsmechanismen und Verbesserung der Fingergeschicklichkeit.

Die ambulante und stationäre Ergotherapie am Krankenhaus Land Hadeln steht allen Menschen (nicht nur unseren stationären Patienten) offen, die Ergotherapie benötigen: Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen, Privatpatienten, Patienten der Berufsgenossenschaften. Auch bei vorangegangenen stationären Aufenthalten kann eine Behandlung ambulant weitergeführt werden. Die Ergotherapie ist als Heilmittel von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt und erfolgt nach Verordnung durch einen Haus- oder Facharzt.

Unser Leistungsangebot

Motorische Störungen

  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems, z. B. alle rheumatischen Erkrankungen, traumatische Verletzungen, Narben, Störungen der Gelenkfunktion (vorwiegend Schulter, Ellenbogen, Hand)
  • Erkrankungen des Nervensystems, z. B. Schlaganfall, zerebrale Blutungen, Multiple Sklerose,
  • Morbus Parkinson, Schädelhirntrauma, Plexusparese oder Störungen im Bereich des Fazio-Oralen Traktes

Training in lebenspraktischen Bereichen

  • An- und Ausziehtraining
  • Körperpflege
  • Einnahme von Mahlzeiten
  • Kochen und Hausarbeit
  • Umtraining der Händigkeit und anderer Kommunikationsmöglichkeiten

Psychische und psychosomatische Erkrankungen

  • Aktivierung bei Antriebsarmut
  • Anregung von Gedächtnis- und Sinneswahrnehmung
  • Schulen von Geschicklichkeit, Handfertigkeit und Beobachtungsfähigkeit

Senorische Auffälligkeiten

  • Koordination der Grob- und Feinmotorik
  • Bimanuelle Fähigkeiten
  • Tiefen- und Oberflächensensibilität des Gleichgewichts (vistibuläre Auffälligkeiten)

Sensomotorisch perzeptive Störungen

  • Cerebralparese
  • Geistige und Mehrfachbehinderungen
  • Entwicklungs- und Teilleistungsstörungen
  • Zustand nach apoplektischem Insult und Schädelhirntrauma
  • Sonstige traumatisch, chronische und degenerative Prozesse am zentralen Nervensystem

Hilfestellung und Training für Kinder und Jugendliche

  • Entwicklungsrückstände/Diskrepanzen
  • Schreib- und Leseschwierigkeiten
  • Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Störungen der sensorischen Integration
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Körperliche und geistige Behinderungen

Hirnleistungstraining

  • Psychotische, neurotische und psychosomatische Motorisch- funktionelle Behandlung
  • (Bobath-Therapie, manuelle Handtherapie, K-Taping)
  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung (u.a. Fazio-Orale-Therapie)
  • Gelenkschutzeinweisung, Hilfsmittelerprobung
  • ADL-Training = Aktivitäten des täglichen Lebens